Ratgeber

Was tun im Trauerfall?

Bei einem Sterbefall zuhause nehmen Sie bitte möglichst umgehend Kontakt zu Ihrem Hausarzt, dem nächst erreichbaren Arzt oder dem Arzt im Notdienst auf. Der Arzt stellt eine Todesbescheinigung aus, die er bei der verstorbenen Person hinterlegen muss. Zusammen mit dem Personalausweis sind dies zunächst die wichtigsten Dokumente. Verstirbt ein Mensch in einer sozialen Einrichtung, so werden die genannten Maßnahmen dort eingeleitet – die Wahl des Bestattungshauses muss jedoch stets von den Angehörigen selbst getroffen werden.

Bitte nehmen Sie sodann Kontakt mit uns auf. Wir stehen Ihnen 24 Stunden, Tag und Nacht, an 365 Tagen im Jahr unter der Telefonnummer 05541-4273 zur Verfügung.

Sorgen Sie sich nicht unnötig um Formalitäten. Aus Erfahrung wissen wir, dass vielen Angehörigen in diesem Moment oft der Antrieb fehlt, sich mit Papieren und Unterlagen auseinanderzusetzen. Wir helfen Ihnen bei allem Notwendigen. Auch eventuell fehlende Dokumente besorgen wir gerne für Sie und nehmen uns die Zeit, alle Papiere in Ruhe mit Ihnen durchzuschauen – selbstverständlich immer vertraulich.

Bei einem Sterbefall zuhause nehmen Sie bitte möglichst umgehend Kontakt zu Ihrem Hausarzt, dem nächst erreichbaren Arzt oder dem Arzt im Notdienst auf. Der Arzt stellt eine Todesbescheinigung aus, die er bei der verstorbenen Person hinterlegen muss. Zusammen mit dem Personalausweis sind dies zunächst die wichtigsten Dokumente. Verstirbt ein Mensch in einer sozialen Einrichtung, so werden die genannten Maßnahmen dort eingeleitet – die Wahl des Bestattungshauses muss jedoch stets von den Angehörigen selbst getroffen werden.

Bitte nehmen Sie sodann Kontakt mit uns auf. Wir stehen Ihnen 24 Stunden, Tag und Nacht, an 365 Tagen im Jahr unter der Telefonnummer 05541-4273 zur Verfügung.

Sorgen Sie sich nicht unnötig um Formalitäten. Aus Erfahrung wissen wir, dass vielen Angehörigen in diesem Moment oft der Antrieb fehlt, sich mit Papieren und Unterlagen auseinanderzusetzen. Wir helfen Ihnen bei allem Notwendigen. Auch eventuell fehlende Dokumente besorgen wir gerne für Sie und nehmen uns die Zeit, alle Papiere in Ruhe mit Ihnen durchzuschauen – selbstverständlich immer vertraulich.

Folgende Dokumente eines Menschen sind bei seinem Tod im Original vorzulegen:

  • Ledige: Geburtsurkunde
  • Verheiratete: Heiratsurkunde/beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch
  • Geschiedene: Heiratsurkunde/beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch, rechtskräftiges Scheidungsurteil
  • Verwitwete: Heiratsurkunde/beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch, Sterbeurkunde des Partners

Weitere wichtige Dokumente:

  • Chipkarte der Krankenversicherung
  • Versicherungspolice(n)
  • Rentennummer(n)
  • Graburkunde (falls vorhanden)
  • Bestattungsvorsorge-Vertrag (falls vorhanden)

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist eine vorsorgliche schriftliche Erklärung. Darin wird geregelt, welche Schritte Sie in einem Krankheitsfall oder nach einem Unfall wünschen und welche Sie ablehnen. Ist der Patient nicht mehr in der Lage seinen freien Willen zu äußern und liegt zu diesem Zeitpunkt keine Patientenverfügung vor, so wird durch das Gericht eine gesetzliche Betreuung angeordnet. Der Betreuer, der sich nicht zwangsläufig aus dem Familienkreis rekrutiert, muss jedoch im Krankheitsfall die medizinisch notwendigen Maßnahmen des Arztes akzeptieren, falls keine Patientenverfügung vorliegt. Diese Betreuung rekrutiert sich nicht zwangsläufig aus dem Familienkreis.

Für den Fall, dass Sie sich keiner lebensverlängernden medizinischen Maßnahme unterziehen wollen, legt eine Patientenverfügung Ihre persönlichen Wünsche fest. Sie können eine Patientenverfügung formlos verfassen. Wichtig ist, dass sie ein Datum und Ihre Unterschrift enthält. Es empfiehlt sich, das Dokument regelmäßig neu zu unterzeichnen, etwa in einem Abstand von zwei Jahren. Denken Sie dabei auch an das Datum. Die Patientenverfügung sollte an einem Ort in Ihrer Wohnung aufbewahrt werden, der für Außenstehende gut zu finden ist.

Man sollte eine solche Verfügung gut bedenken.

Wie verfasse ich ein rechtskräftiges Testament?

Jede volljährige Person, die im Vollbesitz ihrer geistigen Kräfte ist, kann ein Testament formulieren. Das Testament muss eigenhändig und handschriftlich verfasst sein und mit vollem Namenszug, Datums- und Ortsangabe versehen werden. Grundsätzlich empfiehlt sich der Gang zum Notar.

Für Privatpersonen ist ein Testament oder Erbvertrag immer dann sinnvoll, wenn die gesetzliche Erbfolge nicht ausreicht – wenn etwa ein Erbe mehr oder weniger bekommen soll, als die Paragrafen vorsehen, oder mit dem Erbe bestimmte Anweisungen und Wünsche verbunden sind.

Oft setzen sich Eheleute mit dem viel zitierten Berliner Testament als gegenseitige Alleinerben ein. Die Kinder werden erst berücksichtigt, wenn beide Elternteile verstorben sind. Bei größerem Vermögen kann das zu steuerlichen Mehrbelastungen der Erben führen. Selbstständige und Unternehmer sollten sich fachlich beraten lassen, um die Angehörigen abzusichern, das Lebenswerk nach dem Tod lebensfähig zu erhalten und sogenannte Steuerfallen zu vermeiden.

Wenn die Verträge unterzeichnet und hinterlegt sind, sollten die Betroffenen über die Existenz und den Verbleib der Verfügungen informiert werden.

Das Verfassen eines Testamentes ist wichtig für die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema. Eine professionelle Unterstützung ist oft hilfreich, da im Vorfeld schon viele Unannehmlichkeiten vermieden werden können.

Sie können Ihr Testament auch gemeinsam mit einem Bestattungsvorsorgevertrag in unserem Haus hinterlegen lassen. Wir helfen Ihnen gerne bei offenen Fragen.

Erbrecht

Das Erbrecht regelt in den § 1922 bis 2385 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB Fünftes Buch V, Erbrecht) die Fragen, wem das Vermögen (aber auch Schulden) einer Person nach ihrem Tode zufällt, was damit zu geschehen hat und wer für die Nachlassverbindlichkeiten haftet. Wenn jemand stirbt, ohne ein Testament verfasst zu haben, tritt die gesetzliche Erbfolge ein.

Erbberechtigt sind dann:

Erben 1. Ordnung

Der überlebende Ehegatte, Abkömmlinge des Erblassers, also Kinder, einschließlich der nichtehelichen und der adoptierten Kinder, Enkel, Urenkel (§ 1924 BGB)

Erben 2. Ordnung

Eltern des Erblassers und deren Abkömmlinge wie Geschwister, Neffen und Nichten. Die Verwandten der 2. Ordnung sind nur erbberechtigt, wenn kein Verwandter 1. Ordnung vorhanden ist. (§ 1925 BGB)

Erben 3. Ordnung

Großeltern und deren Abkömmlinge, Onkel, Tante, Cousin, Cousine. (§ 1926 BGB)

Erben 4. Ordnung

Urgroßeltern des Erblassers und deren Abkömmlinge, Urgroßvater, Urgroßmutter, Großonkel, Großtante (§ 1928 BGB)
Hier finden Sie eine Informationsbroschüre zu Thema „Erben und Vererben“ des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz.

Beileidsbekundungen

Sie haben vom Tod eines Verwandten, Freund oder Bekannten erfahren und fühlen sich hilflos ob der richtigen Reaktion in Sachen Kondolenz? Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, Ihre Gedanken und Gefühle zu ordnen und lassen sie Ihrer Trauer Raum. Dass sie reagieren, ist unumgänglich, Sie sollten Ihre Betroffenheit in jedem Fall zum Ausdruck bringen. Für die Angehörigen ist der Verlust eines geliebten Menschen ein schwerer Schlag, und ihre Anteilnahme hilft den Trauernden, mit ihrem Schmerz fertig zu werden. Nicht zu reagieren wäre ein Zeichen von Emotionslosigkeit.

Das richtige Verhalten ist immer auch abhängig von dem Verhältnis, in dem Sie zu dem Verstorbenen standen. War er ein naher Freund oder Verwandter sollten Sie den Angehörigen einen persönlichen Besuch abstatten und Ihre Hilfe anbieten. Kennen Sie die Angehörigen beispielsweise eines Arbeitskollegen nicht, beschränken Sie sich auf den Besuch der Beerdigung.

Im Folgenden finden Sie einige Formulierungshilfen:

Anschrift

Richten Sie Ihr Schreiben an die Familie X oder Frau/Herrn X. Die Formulierung „An das Trauerhaus“ ist nicht mehr zeitgemäß.

Persönliche Anrede

Die Formulierung der direkten Ansprache ist abhängig von Ihrer Beziehung zum Verstorbenen und seinen Angehörigen.

Einleitende Worte

Wir können es nicht fassen, dass … uns für immer verlassen hat.
Zum Tode von … sprechen wir Ihnen unser tiefes Mitgefühl aus.
Der plötzliche Tod … hat uns sehr getroffen.
Mit großem Bedauern haben wir heute vom Tode … erfahren.
Mit Bestürzung haben wir vom tragischen Tod … erfahren.
Es schmerzt so sehr, einen guten Freund zu verlieren.
Die Nachricht vom plötzlichen Tod Ihres Geschäftsführers hat uns sehr getroffen.

Würdigung des Verstorbenen, Worte der Erinnerung und Wertschätzung

Viele Menschen werden sich dankbar und liebevoll an … erinnern.
Wir haben … freundliche und warmherzige Art sehr geschätzt.
Wir haben … sehr lieb gehabt.
… positive Lebenseinstellung war und ist uns immer ein Vorbild.
Unser Leben wird ohne … ärmer und kälter sein.
… war mein bester Freund/in und wird mir fehlen.
Wir werden … in bester Erinnerung behalten.
Und das Lebenswerk im Sinne von … fortführen.
In all den Jahren unserer Zusammenarbeit haben wir seine faire, herzliche Art geschätzt.
Wir können wohl kaum ermessen, welchen Verlust der Tod von … für Ihr Unternehmen darstellt.

Beim Tod eines Kindes

… war der Sonnenschein in Eurem Leben.
Während der kurzen Zeit auf dieser Erde, war jeder Augenblick wertvoll.
Kaum da, musste … schon wieder fort.
Im Herzen wird … immer weiter leben.

Abschließende Worte Mitgefühl und Hilfsangebote

… wird uns allen fehlen.
Wir trauern um einen wertvollen Menschen.
Wir werden … Andenken in Ehren halten.
All unsere liebenden Gedanken und Erinnerungen sind bei ….
Mögen Ihre Glaubensüberzeugungen Ihnen und Ihren Angehörigen Trost und Hilfe sein.
Seid umarmt.
Mit stillem Gruß.
Wir trauern mit.
In tiefer Trauer und innigem Mitgefühl.
In tiefer Anteilnahme.
In aufrichtiger Verbundenheit.
Ich bin jederzeit für … da. (Das Angebot, für den anderen da zu sein, sollte aufrichtig und ernst gemeint sein und ist vor allem nach der Beisetzung, auf dem langen und einsamen Weg eines Trauernden, hilfreich.)